Wracksuche durch das Bundesamt für Seeschifffahrt

Das Vermessungsboot

Das Vermessungsboot "Aldebaran" des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.

Die Wracksuche gehört zu der Aufgabe des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie. Die sogenannte Untersuchung von Unterwasserhindernissen ist ein spezieller Fall der Seevermessung, bei der die Lage und Tiefe von Objekten auf dem Meeresboden bestimmt und in einer Seekarte dargestellt werden. Damit soll vor allem der Sicherheit des Seeverkehrs garantiert werden. Nicht nur echte Wracke, sondern auch Objekte wie große Steine, Container, Munitionsreste usw. werden untersucht. Etwa 200 Objekte werden jedes Jahr geprüft. Darunter sind etwa 40 neue Wracke.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führt eine Datenbank der Unterwasserhindernisse. Etwa 2500 Positionen sind dort verzeichnet.