Historische Verfahren der Wracksuche


Nach dem letzten Weltkrieg wurde wegen der unzähligen Wracke die Wracksuche zu einer wichtigen Aufgabe.

Nach dem letzten Weltkrieg wurde wegen der unzähligen Wracke die Wracksuche zu einer wichtigen Aufgabe. Vor dem Krieg hatten die Wasser- und Schifffahrtsämter die Aufgabe, Wracke im näheren Küstenbereich aufzuzeichnen. Wracke im tiefen Wasser außerhalb des näheren Küstenbereiches, die für die Schifffahrt keine Gefahr bildeten, wurden nicht besonders überwacht. Als der Bau von Seeschiffen mit über 100.000 Tonnen Gewicht begann, wurde es notwendig, jedes Unterwasserhindernis aufzuzeichnen und zu überwachen. Zu Beginn wurden Leinen eingesetzt. Mit Hilfe von zwei Schiffen wurden sie über den Grund gezogen. Durch die Entwicklung der Sonar-Geräte, die während des letzten Krieges zur Ortung von U-Booten eingesetzt wurden, vereinfachte sich die Wracksuche.