Bonner Übereinkommen


Ein Übereinkommen wurde getroffen.

in Kaft getreten:

1983

Bemerkungen:

auch unter dem Namen "Bonner Konvention" bekannt

Das "Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten" wurde 1979 in Bonn unterzeichnet. Aus diesem Grund wird das Übereinkommen auch als "Bonner Konvention" bezeichnet. 1983 trat die Konvention in Kraft. Die Bonner Konvention wurde inzwischen von 104 Staaten, darunter auch von der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, unterzeichnet. Das Übereinkommen enthält die Verpflichtung der Vertragsstaaten, Maßnahmen zum weltweiten Schutz und zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten zu treffen. Viele Tiere bleiben während ihres Lebens nicht an einem Ort, sondern ziehen regelmäßigen über weite Strecken von ihrem Geburtsort an andere Plätze und kehren wieder zurück. Die größte Gruppe bilden die Zugvögel. Auch Meeressäugetiere wie Delfine, Robben und Seekühe und viele Fischarten wie Aale und Lachse wandern. Im Rahmen der Konvention konnten auch spezielle Regionalabkommen abgeschlossen werden. Deutschland ist Vertragspartei der Regionalabkommen zum Schutz der Seehunde im Wattenmeer, der Erhaltung der Kleinwale in Nord- und Ostsee und zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel.